Fast 8 Jahre hat es gedauert. Nun leben wir schon so lange in München und waren noch nie richtig im Zoo. Gut, einmal vor zwei Jahren, da haben wir für eine Freundin einen etwas unkonventionellen Junggesellinnenabschied mit einer Privatführung im Zoo organisiert. Damals konnten wir zwar die Riesenschildkröten streicheln und haben hinter die Kulissen blicken können, haben aber nur einen kleinen Teil gesehen.
Jetzt, als unsere Freundinnen aus Hannover zu Besuch waren, haben wir die Idee mit den Bavaria Filmstudios kurzerhand in einen Zoo-Besuch umgewandelt.
Das Wetter war gar nicht mal so gut, insofern aber auch vorteilhaft, weil wir uns nicht mit großen Besuchermassen vor den Gehegen um die beste Sicht prügeln mussten.
Der Zoo erfreut sich dieser Tage großen Andrangs, hat Hellabrunn mit den beiden Eisbärbabys Nela und Nobby doch wahre Publikumsmagneten.
Und tatsächlich war dort bei den Eisbären am Meisten los. Aber nicht nur die Eisbären haben es uns angetan. Auch andere Tierarten haben unglaublich niedlichen Nachwuchs. Ich glaube Jan ist bei dem Versuch mir zu erklären, warum wir keine Affen in unserer Wohnung halten können, mal wieder kurz vorm Verzweifeln gewesen.
Dienstag, 6. Mai 2014
Samstag, 3. Mai 2014
Der Berg ruft (4)
Letztes Wochenende hatten wir Besuch von zwei Freundinnen aus Hannover. Die beiden waren nun schon zum dritten Mal bei uns in München. Ihre Männer hatten sie zu Hause gelassen und so galt es, ein komplett neues, für die beiden noch nie da gewesenes Unterhaltungsprogramm zu finden.
Ihre Wünsche hatten sie uns vorab schon mitgeteilt. In die City, ins Münchener Umland und vielleicht in die Bavaria Filmstudios. Und dann kam die Wettervorhersage...
Wir hatten für Samstag eine leichte Bergtour rausgesucht, die wir selbst noch nicht gegangen waren. Leider wurde die Regenvorhersage einfach nicht besser. Und eigentlich sollte ja auch das ganze Wochenende schlecht werden. Also haben wir Freitag Abend, nachdem wir die beiden vom Bahnhof abgeholt hatten, gemeinsam noch Alternativen rausgesucht. Es war gar nicht so einfach eine leichte, nicht zu lang dauernde Bergtour rauszusuchen, bei der auch noch gutes Wetter vorhergesagt wurde. Übrig blieben am Ende die Tutzinger Hütte bei Benediktbeuern und die Aueralm bei Bad Wiessee.
Und so ging es Samstag Morgen recht zeitig nach dem Frühstück zum Tegernsee.
Nach kurzen anfänglichen Disputen (heißt "ins Tal hinein" jetzt mit dem Bach abwärts laufen?) haben wir uns auf den Weg gemacht. Es waren kaum Leute unterwegs, der Weg anfangs nur seicht ansteigend und immer am dahinplätschernden Bach entlang. Himmlische Stille, fast schon meditativ. Und das Wetter: gut. Das letzte Stück ging dann schon steiler den Berg hinauf. Die erste Pause in der kleinen Holzhütte (nein, da kommt kein Bus vorbei) wurde rasch in einer zweiten Holzhütte wiederholt.
Und kurz darauf: die Aueralm. Mit einem fantastischen Bergpanorama, leckerem Hüttenessen und alkoholfreiem Weißbier (der Elektrolyte wegen) lässt es sich immer herrlich ausruhen.
Dann wurden die Wolken dichter, drei oder vier Regentropfen kamen runter und wir entschieden uns für den Rückweg. Und der wurde abenteuerlich: Schlecht bis gar nicht beschildert. Ein abgesperrtes Waldgebiet mit Baumfällarbeiten (zum Glück nicht am Wochenende). Extrem steile und matschige Wege. Eine fast noch steilere Skiabfahrt, glücklicherweise ohne Schnee und Skifahrer.
Aber der Blick war herrlich. Das Wetter besser als wir es uns erträumt hatten. Den Damen hat's hoffentlich gefallen. Und für uns war es ein schöner Einstieg in die Bergsaison 2014.
Ihre Wünsche hatten sie uns vorab schon mitgeteilt. In die City, ins Münchener Umland und vielleicht in die Bavaria Filmstudios. Und dann kam die Wettervorhersage...
Wir hatten für Samstag eine leichte Bergtour rausgesucht, die wir selbst noch nicht gegangen waren. Leider wurde die Regenvorhersage einfach nicht besser. Und eigentlich sollte ja auch das ganze Wochenende schlecht werden. Also haben wir Freitag Abend, nachdem wir die beiden vom Bahnhof abgeholt hatten, gemeinsam noch Alternativen rausgesucht. Es war gar nicht so einfach eine leichte, nicht zu lang dauernde Bergtour rauszusuchen, bei der auch noch gutes Wetter vorhergesagt wurde. Übrig blieben am Ende die Tutzinger Hütte bei Benediktbeuern und die Aueralm bei Bad Wiessee.
Und so ging es Samstag Morgen recht zeitig nach dem Frühstück zum Tegernsee.
Nach kurzen anfänglichen Disputen (heißt "ins Tal hinein" jetzt mit dem Bach abwärts laufen?) haben wir uns auf den Weg gemacht. Es waren kaum Leute unterwegs, der Weg anfangs nur seicht ansteigend und immer am dahinplätschernden Bach entlang. Himmlische Stille, fast schon meditativ. Und das Wetter: gut. Das letzte Stück ging dann schon steiler den Berg hinauf. Die erste Pause in der kleinen Holzhütte (nein, da kommt kein Bus vorbei) wurde rasch in einer zweiten Holzhütte wiederholt.
Und kurz darauf: die Aueralm. Mit einem fantastischen Bergpanorama, leckerem Hüttenessen und alkoholfreiem Weißbier (der Elektrolyte wegen) lässt es sich immer herrlich ausruhen.
Dann wurden die Wolken dichter, drei oder vier Regentropfen kamen runter und wir entschieden uns für den Rückweg. Und der wurde abenteuerlich: Schlecht bis gar nicht beschildert. Ein abgesperrtes Waldgebiet mit Baumfällarbeiten (zum Glück nicht am Wochenende). Extrem steile und matschige Wege. Eine fast noch steilere Skiabfahrt, glücklicherweise ohne Schnee und Skifahrer.
Aber der Blick war herrlich. Das Wetter besser als wir es uns erträumt hatten. Den Damen hat's hoffentlich gefallen. Und für uns war es ein schöner Einstieg in die Bergsaison 2014.
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